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Inhaltsübersicht
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| SCHWERPUNKT
Geschwisterbeziehungen im Horoskop
Reinhard Müller: Geschwisterbeziehungen - Liebe, Hass, Symbiose
Die vielfältigen Themen geschwisterlicher Beziehungen werden unter folgenden Gesichtspunkten aufgezeigt:
- Die verschiedenen Sichtweisen von Geschwisterbeziehungen (psychoanalytisch, familiensystemisch, spirituell),
- Die Relevanz der Geschwisterreihenfolge, aber auch der Sonderformen Zwillinge und Einzelkind für den Individuationsprozess und die Beziehung zur Welt, zum Leben sowie zu Mitmenschen und Beziehungspartnern,
- die unterschiedlichen astrologischen Ansätze zur Deutung geschwisterspezifischer Beziehungen:
- Konstellationen im individuellen Horoskop
(das Tierkreiszeichen Zwillinge sowie das 3. Haus und deren Aspekte und Herrscher),
- die Vergleichsmethode der Synastrie bzw. Mehrfachsynastrie einschließlich der Auslösungen bestimmter Konstellationen durch Transite,
- die Methode des Combins, vor allem die spezifischen Deutungsfaktoren
für die älteren und jüngeren Geschwister,
- die Bedeutung der Wasserhäuser 4, 8 und 12 für die emotionale,
familiensystemische und karmische Verwobenheit von Geschwistern,
- die Analyse von sich durch Generationen ziehenden familienspezifischen
astrologischen Konstellationen,
- den Karma-Klick nach Wolfhard König als Indikator für karmische Vernetzungen,
- die Bedeutung ausgewählter arabischer Punkte für Konstellierung und
Auslösungen in Geschwisterbeziehungen.
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| SCHWERPUNKT
Geschwisterbeziehungen im Horoskop
Markus Jehle: Das dritte Haus - Horoskope berühmter Geschwister
Anhand der Horoskope von Erika und Klaus Mann, der Geschwister Scholl, der Kessler-Zwillinge und des Einzelkindes Robert Musil wird die Bedeutung von Konstellationen des 3. Hauses für die Geschwisterthematik analysiert.
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| IN MEMORIAM
Nachruf für Udo Rudolph
Udo Rudolph, Leiter der Astrologischen Studiengesellschaft Hamburger Schule (ASHS), langjähriges Ehrenmitglied des Deutschen Astrologen-Verbandes, einer der großen Astrologen unserer Zeit, ist am Montag, 13. Oktober 2008, gegen 8:45 morgens in Hamburg gestorben.
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| MEDIEN
Radio und TV-Tipps
Frauke Klinge informiert über Sehenswertes zur Astrologie und verwandten Themen.
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| ZEITQUALITÄT
Januar und Februar 2009
In den kommenden Wochen wird sich zeigen, welche der im Laufe des zurückliegenden Jahres vorgenommenen Veränderungen und Reformen wirklich greifen und welche nicht. Möglicherweise sind Korrekturen erforderlich, um Fakten und Tatsachen aus der Vergangenheit Rechnung zu tragen. Zudem gibt es Bereiche, in denen zur Jahreswende eine gewisse Grenze erreicht ist.
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| TRENDS UND ZYKLEN
Markus Jehle: Jahresthemen 2009
Wie in jedem Jahr sind auch die Jahresthemen 2009 eingebettet in die Zyklen der Planeten. Von großer Bedeutung sind dabei die Zeichenwechsel und die Aspekte, die von Jupiter, Saturn und den Langsamläufern vollzogen werden.
Im Vordergrund des Jahres 2009 steht die neue, 16 Jahre währende Epoche, die mit Plutos Wechsel in Steinbock verbunden ist. Der Auftakt war bekanntlich äußerst krisenhaft und das sich anbahnende Quadrat von Saturn zu Pluto wird zum Jahresende hin weitere schmerzhafte Einschnitte und Transformationsprozesse erfordern. Nicht minder bedeutsam sind die insgesamt fünf Oppositionen von Saturn und Uranus, die sich bis 2010 erstrecken. Ein ganz besonderes, auch in spiritueller Hinsicht bedeutsames Thema des Jahres 2009 ergibt sich aus dem Stellium von Jupiter, Chiron und Neptun in Wassermann, das sich innerhalb eines engen Orbis nahezu über das gesamte Jahr erstreckt.
Zu beachten ist ferner, dass die wichtigsten Themen des Jahres 2009 ihren Höhepunkt mit dem Großen Kreuz im Sommer 2010 erfahren. Dieses Große Kreuz verbindet die Themen mehrerer Planetenzyklen: des Jupiter/Saturn-Zyklus, des Jupiter/Uranus-Zyklus, des Jupiter/Pluto-Zyklus, des Saturn/Uranus-Zyklus, des Saturn/Pluto-Zyklus sowie des Uranus/Pluto-Zyklus. Insofern kommt es im Sommer 2010 zu einer Initialzündung für die großen, epochalen Entwicklungen und Veränderungen, die sich im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts abspielen werden.
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| EIN SPIRITUELLER BLICK
Catherine Nagel: Barack Obamas Horoskop
Barack Obama hat definitiv das Charisma und die Ausstrahlung um ein Volk zu führen, nur tut er dies eben nicht auf die übliche Weise. Mit seiner weiten Saturn-Jupiter-Konjunktion im 12. Haus stillt er die Sehnsucht nach einem verantwortungsbewussten Präsidenten (Saturn in Steinbock), der sein Volk voller Glauben, Zuversicht und Gemeinschaftssinn in eine bessere Zukunft (Jupiter und AC in Wassermann) führt (Sonne in Löwe).
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| AUF DER SUCHE NACH GOTT
Friedel Roggenbuck: Poonjaji
H.W.L. Poonja, „Poonjaji“ von seinen Tausenden westlichen Schülern und deren Umfeld auch liebevoll Papaji genannt, ist der bekannteste Schüler Ramana Maharshis im Westen. Das Heer von Satsang gebenden Lehrern im Westen bezieht sich fast ausschließlich auf Poonjaji als ihren Guru.
Die Guru-Schüler-Verbindung von Poonjaji und Ramana Maharshi (siehe Meridian 6/2008) wird durch die genaue Konjunktion von Ramanas Mond am MC mit Poonjajis Neptun eindrucksvoll gespiegelt. Ramanas Mond ist damit auch in genauer Opposition zu Poonjajis Uranus, was auch die unerwartete plötzliche Komponente in ihrer Begegnung versinnbildlicht.
Poonjaji, vormals Harilal genannt wurde mit einem beeindruckenden Stellium in Waage geboren. Die Sonne steht im symmetrischen Fokus von Uranus- und Neptun-Quadraten und einem großen Luft-Trigon. Schon im zarten Alter von acht Jahren fiel er in einen zwei Tage andauernden glückseligen Samadhi Zustand.
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| NACHLESE
Anne C. Schneider / Gerhard Lukert: Die US-Präsidentschaftswahl
Warum lehnt man sich als astrologischer Prognostiker freiwillig weit aus dem Fenster, warum setzt man sich der Gefahr einer Fehldeutung aus, der Genugtuung und Schadenfreude von nachträglicher Besserwisserein Warum riskiert man die Enttäuschung einer Lesergruppe an der Tragfähigkeit der Astrologie und die Empörung einer anderen über zu konkret formulierte, deterministisch empfundene Aussagenn
Die Antwort ist einfach: Wir Autoren sind davon überzeugt, dass die Astrologie kein Humbug, keine Fiktion ist. Und gleichzeitig wollen wir öffentlich zur Diskussion stellen, dass nach unserer Auffassung die gegenwärtigen Regeln und Verfahrensweisen bei der Prognose nicht ausreichen, um konstant, Wahl für Wahl, richtige Voraussagen zu machen. Es gibt aktuell nicht den messerscharfen Algorithmus, die saubere Methodik, mit deren Hilfe fortlaufend korrekte mundanastrologische Prognosen abgegeben werden können. Und Deutungstreffer, die auf beliebigen Einzelkonstellationen beruhen, die der jeweilige Astrologe von Fall zu Fall anders auswählt, sind unbefriedigend, da nicht objektiv wiederholbar.
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| ZEIT DER UNRUHE
Martin A. Banger: Die Saturn-Uranus-Opposition
Saturn-Uranus markiert eine Zeit der Unruhe - was erstarrt ist, wird herausgefordert. Saturn-Uranus macht sich plötzlich und dramatisch bemerkbar. Hier prallen Gegensätze aufeinander, das Alte wehrt sich gegen das Neue, es kommt zu überraschenden Umbrüchen in Bereichen, die eben noch sicher erschienen.
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| BERATUNGSPRAXIS
Markus Jehle: Saturn-Pluto-Themen
In jeder Ausgabe stellen wir Ihnen ein Planetenthema und dessen Umsetzung in der Beratungspraxis vor. In dieser Ausgabe geht es um Saturn-Pluto-Themen.
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| ASTRO-COMIX
Babette Splieth: Geschwisterbeziehungen
Hier können sie lachen und sich entspannen, denn unsere Comix-Zeichnerin hat sich wieder auf amüsante Weise einem aktuellen Thema gewidmet.
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| INTERNETUMFRAGE
Marita Krämer: Astrologie und soziale Angststörungen
Menschen, die unter Sozialen Ängsten leiden, wurden im Rahmen einer Studie zu krankheitsspezifischen Parametern befragt wie Angsterleben im Kontakt mit anderen Menschen, Isolationstendenz und Therapieerfahrungen u.a.. Kennzeichen dieser Angststörung sind ein deutlich über der Bevölkerungs-Norm liegendes Angsterleben in öffentlichen und beruflichen Situationen wie z.B. vor anderen Menschen reden und essen. Es kann sich aber ebenso auf den privaten Bereich beziehen, den Umgang mit Bekannten, Freunden und Partnerschaft belasten. Die Sorge vor Abwertung, Kränkung und Versagen steht dem sozialen Miteinander im Wege und treibt den Betroffenen in eine zunehmende Isolation.
Die Daten der Studie wurden von November 2005 bis April 2008 mit Hilfe eines Internet- Fragebogens erhoben. Hierbei konnten die Teilnehmer auch ihre Geburtsdaten angeben. Von 600 Teilnehmern nannten 404 Personen ihr Geburtsdatum, 292 Teilnehmer darüber hinaus Geburtszeit und –ort. Aus astrologischer Sicht erschien uns die Fragestellung interessant, ob Soziale Angststörungen bei bestimmten Tierkreiszeichen häufiger bzw. seltener auftreten. Dieser Frage wurde ebenfalls nachgegangen in Bezug auf psychische Begleiterkrankungen, die zusammen mit den Sozialen Ängsten häufig auftreten wie z.B. Depressive Verstimmungen.
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| EINSTEIGERFORUM
Markus Jehle: Jupiter-Transite
Was auch immer wir von Jupiter-Transiten an Großem und Großartigem erwarten, mehr als Jupiter aufgrund seiner Stellung in unserer Radix hergibt werden wir nicht bekommen. Uns kann nur das Glück zuteil werden, das in uns angelegt ist. Mögen unsere Hoffnungen und Erwartungen noch so sehr in den Himmel wachsen, Erfüllung finden sie nur insoweit es unseren tatsächlichen Potenzialen und Möglichkeiten entspricht.
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| BERATUNGSPRAXIS
Holger A. L. Faß: Der schwierige Klient, Teil III
In einer Kleinserie stellt Holger A. L. Faß die sechs häufigsten „Problemklienten“ vor und gibt Tipps, wie man auf die entsprechenden Eigenheiten reagiert. Der Autor greift dabei auf seine eigene fünfzehnjährige Beratungserfahrung sowie zahlreiche Fortbildungen im Beratungssektor zurück. Bisher erschienen: „Die Misstrauische“ und „Der Allwissende“ in Meridian 5/2008 sowie „Der Schwätzer“ und „Die Gläubige“ in Meridian 6/2008.
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| KÖNIGIN ODER SCHMUDDELKINDn
Volker H. Schendel: Eine wissenschaftstheoretische Betrachtung der Astrologie
Vor etwas mehr als 2000 Jahren wurde die Astrologie „Königin der Wissenschaften“ genannt. Heute wird gegen die Astrologie von außen immer wieder der Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit erhoben. Astrologisches Denken sei Spekulation, Einbildung, mystisch, im Grunde Humbug, ein überholter, unhaltbarer Aberglaube. In den universitären Fächern von heute gilt die Verwendung von Statistik allgemein als Kriterium von Wissenschaftlichkeit. Die Empirie, Datengewinnung wird regelrecht darauf zugeschnitten, wie sie sich am besten statistisch verrechnen lasse. Das heißt, eine Fragestellung, Forschungsidee, Theorie unterwirft sich den Maßstäben und impliziten Grundannahmen des statistischen Weltmodells und somit dem Diktat einer Rechentechnik.
Wohl der bekannteste Forscher zu astrologisch-statistischen Zusammenhängen, Gauquelin ließ von vorneherein nur statistisch prüfbare Hypothesen zu. Dafür musste er jedoch die Bedeutungsfülle der astrologischen Symbole erheblich reduzieren, sie zu einfachen Merkmalslisten einengen. Mit ihrem Ja/ Nein - bzw. Plus/ Minus - Charakter können solche Listen dem astrologischen Symbolgehalt nicht mehr gerecht werden, gehen an Wesentlichem vorbei. Die Ganzheitlichkeit, Vielschichtigkeit schon eines einzelnen astrologischen Faktors geht verloren, der inhaltliche Bezug zum ganzen Horoskop (von dem ein Planet in seiner Position und Funktion ja integraler Bestandteil ist), bzw. zu Dingen wie Schicksal oder Sinn sowieso. Übrig bleibt eine Primitivastrologie, welche über das Niveau der Boulevardpresse, d.h. einen Unterhaltungs- und Belustigungswert, nicht hinausgeht.
Statistik ist unpersönlich, entindividualisierend, entmenschlichend. In ihr wird das Einzigartige, Individuelle, das Wertvollste, Höchste des Menschseins, nivelliert - und zwar schon im einfachen Balkendiagramm. Suggeriert wird Wissenschaftlichkeit, Objektivität, „Wahrheit“, doch handelt es sich eigentlich um Zahlenspiegelei, um eine Gaukelei, denn bewiesen wird dadurch nichts. Über Zusammenhänge von Ursache und Wirkung wird keine Aussage getroffen.
Wie können dann Astrologen - die täglich mit solchen Urqualitäten, Urprinzipien umgehen - geistige Inhalte mit physikalischen Methoden, d.h. mit den Maßstäben ihrer Gegner messen wollenn
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| ZEITLOSE GEGENWART
Friedrich Maier: Astrologie und Quantenphysik
Wie können wir die Erkenntnisse der Quantentheorie anwenden auf die Astrologien Folgende Thesen sind dabei relevant: die der Nicht-Lokalität und die der andauernden, zeitlosen Gegenwart. Aus der Tatsache, dass die Nicht-Lokalität der Quanteninformation ist nicht nur auf den Raum, sondern auch auf die Zeit bezogen ist, ergeben sich interessante Schlussfolgerungen für die Arbeit mit Aufstellungen und die Deutung von Horoskopkonstellationen.
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| GESCHICHTE
Anna-Maria Baumgärtner:Stonehenge Ein steinernes Kosmogrammn, Teil III
Stonehenge war als Schauplatz gemeinsamer religiöser Riten mit der Ahnenverehrung aufs engste verbunden. Die prähistorischen Menschen hielten Sonne und Mond für Wohnstätten der Geister ihrer Vorfahren. Dass die Sonne als Lichtquelle und Wärmespenderin die absolute Grundlage für das gesamte Wachstum verkörperte, war für die Erbauer von Stonehenge eine unumstößliche Tatsache. Man vermutet besonders in den frühen Entwicklungsphasen von Stonehenge auch eine sehr starke Mondverbindung. Dass den Priesterastronomen des Neolithikums Planetenbewegungen bereits bekannt waren, liegt durchaus im Bereich des Möglichen. Die astronomische Tatsache, dass der Planet Venus in fast genau acht Erdenjahren fünfmal zwischen Sonne und Erde zu stehen kommt und dann beinahe zum Ausgangspunkt seiner Bahn zurückkehrt, war den Priesterastronomen von Stonehenge mit größter Wahrscheinlichkeit bekannt.
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| AUF DEM WEG IN DIE MODERNE
Monika Heer: Eine kurz(weilig)e Geschichte der abendländischen Astrologie, Teil V
Fast ist man geneigt, das 18. und 19. Jahrhundert als finsteres Zeitalter der Astrologie zu bezeichnen, denn in diesem Zeitraum verliert die gelehrte Kunst der Sterndeutung ihren Status als anerkannte Wissenschaft endgültig und gerät ins Abseits. Newtons Entdeckung der Schwerkraft von 1687 hatte den letzten Baustein geliefert, um das ptolemäische Weltbild der Antike zu widerlegen. Die Astrologen, die noch im 17. Jahrhundert im Verbund mit der Kirche das geozentrische Modell verteidigt hatten, werden nun im Zuge der Aufklärung zu Narren erklärt und ihre Astrologie zur Pseudowissenschaft.
Dennoch verschwand die Astrologie in der Epoche der Aufklärung nicht vollständig von der Bildfläche. Vielmehr veränderte sie ihre Form und mutierte zu einer symbolischen Wahrheit, die in den Geheimgesellschaften der Rosenkreuzer und Freimaurer als Einweihungsweg weitergereicht wurde. Häufig genug waren es gerade die aufgeklärten Bürger, die in den Logen der Freimaurer nach einem Weg der Selbst- und Welterkenntnis mittels astrologischer Symbole suchten. Es gehört zu den Paradoxien dieser Zeit, dass der Citoyen sich gleichzeitig in aller Öffentlichkeit über den Aberglauben der Astrologen belustigte.
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| LESERMEINUNGEN
Diskussion
Die Prognose zur Präsidentschaftswahl in den USA und das Thema „Verbrannte Planeten“ hat bei unseren Lesern zu interessanten und unterschiedlichen Reaktionen geführt.
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| REZENSIONEN
Wir stellen Ihnen in jeder Ausgabe lesenswerte Neuerscheinungen vor:
- Ernst Ott, Pluto in Steinbock - Auferstanden aus Ruinen
- Markus Jehle, Astrotrends
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| ASTROSZENE-AKTUELL
Astrologische Berufsverbände
Zusätzlich zu den Aktivitäten des Deutschen Astrologen Verbandes informieren wir Sie auch über das Geschehen in den deutschsprachigen Astrologieverbänden in Österreich und der Schweiz.
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| ADRESSEN, INFOBÖRSE
"Das 3. Haus"
Hier erfahren Sie, wo und bei wem Sie Astrologie lernen sowie Seminare und Veranstaltungen besuchen oder sich beraten lassen können. Vielleicht haben Sie selbst auch etwas anzubietenn Dann dürfte sich eine Kleinanzeige in unserem „3. Haus“ auch für Sie lohnen!
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| IMPRESSUM, VORSCHAU
Freuen Sie sich schon auf unseren kommenden Themenschwerpunkt:
- Heft 2/09: Sekundärprogressionen, Alterspunkt, Rhythmische Auslösungen – Die inneren Uhren im Horoskop
Redaktionsschluss: 15. Januar 2009
- Heft 3/09: Chiron/Neptun-Themen
Redaktionsschluss: 15. März 2009
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